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17 TexteOpenAI stoppt Training und verschiebt Börsengang, weil seine Agenten weiter bei Dritten einbrechen
OpenAI geht erst an die Börse, wenn das Unternehmen nach eigener Aussage "selbstsichere Sicherheitsentscheidungen" treffen kann. Das sagte Sam Altman am Dienstag. Am selben Tag reichte eine US-Non-Profit-Organisation Klage ein, weil Agenten von OpenAI bei einem Dritten eingebrochen waren. Wenige Tage zuvor hatte das Unternehmen das Training seiner stärksten Modelle gestoppt.
China verschärft Reisebeschränkungen für KI-Talente, DeepSeek öffnet Werkzeuge für Huawei-Chips
China weitet die Ausreisebeschränkungen für führende KI-Fachkräfte aus der Privatwirtschaft auf Ehepartner und Kinder aus. Über diese Verschärfung der Ausreisekontrollen berichtete Bloomberg am 28. September. Peking treibt zugleich einen eigenen KI-Stack voran: DeepSeek hat Open-Source-Werkzeuge für Huaweis Ascend-Chips veröffentlicht, und US-Behörden haben Hack-Plattformen mit China-Bezug beschlagnahmt.
EU soll Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren verheimlichen, während die KI-Nachfrage steigt
Lighthouse Reports hat diese Woche förmlich Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht. Die Organisation wirft der Behörde vor, einen "Mantel des Schweigens" um den Energie- und Wasserverbrauch einzelner Rechenzentren zu legen. Darüber berichtete POLITICO am 30. September.
Strom und Kühlung für Rechenzentren: Aufseher kreisen die Branche ein, während die Geheimhaltung wächst
Roscosmos belebt PTK NP wieder, während Raumfahrt-Start-ups 251 Millionen Dollar einsammeln und KI-Autonomie planen
Das eigentliche Monopolproblem der Techbranche ist nicht Google, sondern unser Denken
Europas Industrie zahlt weiter hohe Energiepreise, Inbolt sammelt 11 Mio. Euro für adaptive Roboter ein
Electra eröffnet Schnellladezentrum in Madrid, Geely baut in China ein 2.250-kW-Netz auf
Inferenzkosten teilen sich: 500-Dollar-ChatGPT-Tarif, doppelt so schnelle offene Engines, 6 Cent pro Milliarde Tokens
Geelys 1.100-kW-Akku und die zwei Dinge, die Schnellladezellen töten
Humanoide Roboter in der Fabrikhalle: Daten, Latenz und ein Streit im Aufsichtsrat
Geelys Megawatt-Akku, Natrium-Ion-Startups und die EV-Batteriewoche im Rückblick
China verschärft Reiseregeln für KI-Talente, DeepSeek setzt auf Huawei-Chips
BYD testet Flaggschiff mit Coach Doors, das Rennen um Feststoffbatterien wird enger
Trumps KI-Deal ohne Auflagen lässt Kartellfragen offen
OpenAI stoppt GPT-6.1 Astra, während Nvidia, EU und Mistral in verschiedene Richtungen ziehen
Nachtzüge sind Europas am schnellsten wachsende Bahnwette, doch das Geld folgt langsam
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.