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Audi plant 4 Milliarden Dollar teures SUV-Werk in Georgia für Anfang der 2030er

US-Präsident Donald Trump sagte am 24. Oktober 2026, Audi plane sein erstes Montagewerk in den USA: eine 4 Milliarden Dollar teure Fabrik in Georgia, die jährlich bis zu 200.000 SUVs bauen soll. Die endgültige Investitionsentscheidung steht noch aus.

AutoNachrichtSven AlbrechtVeröffentlicht: 7. November 20263 Min. LesezeitQuellen 22
Audi plant 4 Milliarden Dollar teures SUV-Werk in Georgia für Anfang der 2030er

Trump kündigte den Plan bei einer Kundgebung in Perry in Georgia an, nahe Macon. Audi will auf dem Middle Georgia Megasite im Peach County bauen. Das Gelände wird von den Countys Peach, Houston und Macon-Bibb unterstützt. Georgias Behörden nennen Bahnanschlüsse und die Häfen des Bundesstaats als Vorteile für die Fahrzeugmontage. Die Kundgebung fand vor den Midterms am 3. November statt, bei denen Wahlen um den Senat und das Gouverneursamt anstehen.

Audi teilte mit, der Bau solle im nächsten Jahr beginnen, die Produktion Anfang der 2030er starten. Georgias Ankündigung nennt einen anderen Zeitplan: Erdarbeiten 2027, Bau 2028 und volle Produktion 2031.

Was Audi skizziert hat

Laut Audi schafft die Investition rund 4.500 Arbeitsplätze. Das Werk ist für bis zu 200.000 Fahrzeuge im Jahr ausgelegt. Das Unternehmen erwartet zusätzliche wirtschaftliche Chancen für Zulieferer, Logistikfirmen und lokale Dienstleister. Ein US-Beamter sagte Reuters, das Werk solle die SUVs Q7, Q8 und Q9 montieren.

„Wir planen, unsere größten und hochwertigsten SUVs hierher zu bringen und sie hier in Macon, Georgia, zu produzieren“, sagte Audi-Chef Gernot Doellner bei der Veranstaltung. Er nannte es „eine langfristige Investition, weil wir an den amerikanischen Markt glauben“.

Georgia will mit Audi bei der Qualifizierung von Arbeitskräften zusammenarbeiten, über Georgia Quick Start und Partner der technischen Colleges.

Zölle und der US-Markt

Audi importiert jedes Fahrzeug, das es in den USA verkauft, aus Europa oder Mexiko. Trumps Zölle auf importierte Fahrzeuge, Stahl, Aluminium und Teile kosteten Audi im vergangenen Jahr etwa 1,2 Milliarden Euro, umgerechnet 1,4 Milliarden Dollar. Trump schreibt den Zöllen zu, dass das Werk in die USA kam.

Senator Bernie Moreno, Republikaner aus Ohio, sagte, das Werk „wäre nie entstanden ohne Zölle, ohne vernünftige Vorschriften und ohne dass Kalifornien die Möglichkeit genommen wurde, Kraftstoffverbrauchsstandards zu regeln“. Mit der Investition werde Audi „alle seine SUVs ausschließlich in den USA bauen“, sagte er.

Kritiker sagen, die Zölle hätten die Fahrzeugpreise erhöht. Die Unsicherheit im Handel habe Investitionsentscheidungen einiger Autobauer verzögert.

Absatzdruck

Audis weltweiter Absatz sank das zweite Jahr in Folge und ging im ersten Halbjahr 2026 um 7 Prozent zurück. Der Wettbewerb in China und die US-Zölle drückten die Nachfrage. Die US-Verkäufe liegen in diesem Jahr 16 Prozent niedriger.

Die Investition von 4 Milliarden Dollar entspricht etwa 3,77 Milliarden Euro.

Wie es weitergeht

Georgias Zeitplan sieht Erdarbeiten 2027 und Bau 2028 vor, Audis Mitteilung nennt den Baubeginn für das nächste Jahr. Beide deuten auf eine Produktion Anfang der 2030er hin. Christiane Benner, Chefin der IG Metall und stellvertretende Vorsitzende des Volkswagen-Aufsichtsrats, sagte, der Aufsichtsrat von Volkswagen müsse die endgültige Investitionsentscheidung treffen.

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Quellen

22
  1. 01Trump Announces Audi's $4 Billion U.S. Factory in Georgia, Expected to Create 4,500 JobsEN
  2. 02Trump announces Audi will build $4B factory in GeorgiaEN
  3. 03Why Audi's $4 billion Georgia plan matters for Trump ahead of the midtermsEN
  4. 04Trump announces Audi will build $4 billion factory in USEN
  5. 05STAT+: States sue Trump administration again to delay Medicaid work requirementsEN
  6. 06Two incoming lawmakers plan to defend health equity from Trump administration cutsEN
  7. 07Amazon is now making a Melania Trump TV seriesEN
  8. 08Trump Is Gonna Cave On Offshore Wind In 5…4…3…EN
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  10. 10 Andy Weir says his new sci-fi audio drama 'Exoplanet' is a way to 'revive the old art of radio plays' (interview) EN
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  14. 14After the Midterms: What Xi and Trump Should Discuss in ShenzhenEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Sven Albrecht

Sven Albrecht

Sport, Auto und Reisen

Sven Albrecht schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Streckenprotokolle und offizielle Ergebnisse. Bei Testwagen vergleicht er Normverbrauch mit realen Messwerten und prüft Drehmomentkurven sowie Akkukapazitäten. Er spricht mit Werkstattmeistern, Rennkommissaren und Bahnbetreibern und wartet auf den Fahrplanwechsel, um Verbindungen quer durch Europa zu vergleichen. Privat fährt er Elektroautos, schraubt in der Garage und plant Bahnstrecken quer durch Europa. Unbelegte Zahlen veröffentlicht er nicht.

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