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Tutor Intelligence sammelt 75 Millionen Dollar ein, Logistikroboter wechseln in bezahlte Schichten

Tutor Intelligence hat am 2. November eine Series-B-Finanzierung über 75 Millionen Dollar unter Führung von Andreessen Horowitz bekannt gegeben. Damit steigt das insgesamt eingeworbene Kapital auf 117 Millionen Dollar. Kunden zahlen für die Roboter stundenweise oder pro Griff.

AutoNachrichtJonas WeberVeröffentlicht: 4. November 20264 Min. LesezeitQuellen 11
Tutor Intelligence sammelt 75 Millionen Dollar ein, Logistikroboter wechseln in bezahlte Schichten

Tutor sammelt 75 Millionen Dollar ein, Roboter übernehmen bezahlte Schichten

Tutor Intelligence ging 2021 aus dem Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory des Massachusetts Institute of Technology hervor. Der Firmensitz liegt in Watertown, Massachusetts. The Robot Report, das die Finanzierung am 2. November meldete, nannte Andreessen Horowitz als Lead-Investor.

Das Unternehmen bezeichnet das Wachstum als bezahlte Arbeit, nicht als Pilotprojekte. Doppelt so viele seiner Roboter arbeiten in fast viermal so vielen Anlagen wie vor einem Jahr. Fast ein Drittel der Organisationen, die in den vergangenen 12 Monaten Tutor-Roboter erhielten, waren Bestandskunden, die weitere Maschinen installierten. Diese Wiederkaufquote ist die Zahl, auf die es ankommt. Sie deutet darauf hin, dass Käufer nach einem ersten Test ausbauen, statt sich nur einmal anzumelden. Tutor erklärt, bis Ende 2027 mehr als 1.000 Roboter unter Vertrag zu haben. Alle werden in den USA gebaut. Die Fernbetreuer können im Ausland sitzen.

Für Lagerbetreiber verwandelt das Angebot die Automatisierung von einer Kapitalausgabe in variable Kosten pro Aufgabe. Betriebskosten pro Einheit hat Tutor nicht veröffentlicht. Das Ziel für 2027 ist klar. Ob es hält, entscheidet die Wiederkaufquote.

Das Angebot: pro Griff zahlen, nicht für den Roboter

Kunden zahlen bei Tutor stundenweise oder pro Griff. Das entspricht der Bezahlung manueller Arbeit: kein Vorabkauf, kein langfristiger Vertrag. Tutor übernimmt Installation und Wartung und liefert regelmäßig Software- und Intelligenz-Upgrades. Für einen Lagerbetreiber, der über Automatisierung nachdenkt, verschiebt sich die Frage von den Investitionsausgaben zu variablen Kosten pro Aufgabe. Anfang des Jahres eröffnete Tutor eine Data Factory, um Richtlinien an 100 physischen Robotern zu bewerten.

Zwei Maschinen erledigen die Arbeit. Sonny ist ein zweairmiger, halb humanoider Roboter für die Einzelteilentnahme; Cassie ist ein mobiler Manipulator für Kistentnahme und Palettierung.

Die Roboter bewegen Frühstücksflocken, Snacks, Süßwaren, Kosmetik, Haushaltswaren und Spielzeug. Tutor zufolge arbeiten sie in einigen der größten Fertigungs- und Logistiknetze des Landes. Das Unternehmen argumentiert, dass es für die physische Welt keine Aufzeichnung von Text und Bildern gibt, mit der man trainieren könnte. Einsatzdaten seien der einzige Weg, heißt es.

JAL testet Flughafenschlepper in Tunneln

Japan Airlines und Toyota Industries beginnen im November 2026 mit Tests autonomer Schlepper der Stufe 4 am Flughafen Tokio-Haneda. FL360aero meldete den Plan am 30. Oktober.

Die neuen Strecken enthalten Tunnelabschnitte. Die Unternehmen beschreiben diese als schwierigere Bedingungen als auf den Strecken, die heute für autonomes Schleppen genutzt werden. JAL beginnt nicht bei null. Am 15. Dezember 2025 startete das Unternehmen am Haneda den kommerziellen Betrieb autonomer Schlepper der Stufe 4 über eine gemeinsame Infrastruktur, die Japans Zivilluftfahrtbehörde bereitstellt. Die Tests im November prüfen, wie der Schlepper mit Flughafen-Signalanlagen und Kamerasystemen für fahrerlose Fahrzeuge zusammenspielt. Die Unternehmen nennen Personalmangel in der Bodenabfertigung, operative Effizienz und Emissionen der Flughafenabfertigung als Ziele.

Stufe 4 bedeutet, dass kein Fahrer am Steuer nötig ist. Das Fahrzeug übernimmt alle Fahraufgaben innerhalb seiner festgelegten Betriebsbedingungen.

Toyota und Waymo planen eine Japan-Flotte für 2027

Toyota und Waymo starten 2027 erste Einsätze, um eine autonome bZ4X-Flotte in Japan zu testen und zu validieren. Der Einsatz im Vereinigten Königreich und in anderen von Waymo bedienten Märkten ist für die folgenden Jahre geplant. Toyota baut die Fahrzeuge im Werk Takaoka in Toyota City, Präfektur Aichi, und installiert Waymos autonome Hardware unter demselben Dach. Das Projekt baut auf einer vorläufigen Vereinbarung vom April 2025 auf.

Ein Termin für den öffentlichen Personentransport wurde nicht genannt.

Waymo-Co-CEO Dmitri Dolgov sagte, das Unternehmen habe gezeigt, dass es bei schweren Unfallverletzungen in seinen Betriebsgebieten bis zu 20-mal sicherer sei als menschliche Fahrer. Diese Zahl stammt von Waymo selbst. Zur Toyota-Ankündigung gab es keine unabhängigen Daten.

Was zu beobachten ist

Tutors Ziel für 2027 hängt davon ab, ob Kunden aus Pilotprojekten Wiederholungsaufträge machen. Die Tests von JAL im November prüfen Tunnel. Sie prüfen den Schlepper außerdem gegen die gemeinsame Flughafeninfrastruktur. Der Test von Toyota und Waymo 2027 zeigt, ob ein Werk Fahrzeuge montieren und autonome Hardware in großem Maßstab einbauen kann.

Keines der drei Programme hat unabhängige Sicherheitsdaten veröffentlicht. Auch Betriebskosten pro Einheit hat keines veröffentlicht.

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Quellen

11
  1. 01Tutor Intelligence raises Series B to scale model training, robot deploymentsEN
  2. 02Toyota & Waymo Advance Autonomous Driving Collaboration for Safer Streets and Freedom of Movement for AllEN
  3. 03JAL and Toyota Industries to Test Level 4 Autonomous Towing Tractors on More Challenging Routes at Haneda Airport - FL360aeroEN
  4. 04Toyota bZ4X Set for Waymo Autonomous Fleet Tests in Japan - TechnobezzEN
  5. 05 China deploys 'world's first' 800-volt DC power system for massive AI data center EN
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  11. 11Space Nuclear Power Corporation Awarded DARPA Agreement for Ground Test of Autonomous Nuclear Reactor ControllerEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Jonas Weber

Jonas Weber

Sport, Auto und Reisen

Jonas Weber schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Verbandsstatistiken, Herstellerangaben und eigene Recherchen vor Ort. Bei Ligaspielen prüft er Spielberichte gegen die offiziellen Datenbanken und gleicht Torschützen sowie Einsatzzeiten ab. Im Automobilbereich vergleicht er technische Daten aus Pressemappen mit unabhängigen Tests, im Reisenressort wartet er auf die saisonalen Streckenfreigaben und spricht mit Veranstaltern. Privat verfolgt er Ligastatistiken, diskutiert über den Videobeweis und spielt selbst Amateurbasketball. Zahlen, die er nicht belegen kann, veröffentlicht er nicht.

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